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Falsche Motorradwahl beim Red Bull 111 Megawatt

Ich habe mich auf meinen zweiten Auftritt beim Red Bull 111 Megawatt gefreut. Im Letzten Jahr konnte ich mich in Polen unter den Top40 Fahrern platzieren, ähnlich motiviert habe ich zusammen mit Tina am Freitag die Anreise in den größten Tagebau Europas zurückgelegt. Im Gegensatz zum Vorjahr waren aber nun alle Top Stars aus der Extremenduroscene am Start, dennoch habe ich mir einiges ausgerechnet. Wie im Vorjahr bin ich mit der 350er Motocross gefahren. Im Nachhinein betrachtet war das aber die falsche Wahl.

Schon der Prolog am Samstag war diesmal länger und anspruchsvoller gestaltet. Im ersten Qualidurchgang blieb ich im Endurocrossteil im Stau stecken und verlor deshalb rund eine Minute, trotzdem dachte ich es reicht für die erste Reihe. Der zweite Durchgang war dann aber erheblich schneller. Somit galt es sich doch nochmal in die O‘neal Klamotten zu Schmeißen. Glücklicherweise war ich im zweiten Durchgang auch schneller und ich konnte mit als zweitbester Deutscher Fahrer für die erste Startreihe auf Platz 42 qualifizieren.

Der Start am Sonntag verlief zunächst planmäßig. Am Ende des langen Crossteils stürzte ich aber und fiel ans Ende der ersten Startgruppe zurück. Zusammen mit meinen Teamkollegen Marcel Teucher startete ich dann die Aufholjagd, er war in einen Startcrash verwickelt.

Schnell merkte ich aber, dass die Strecke anders war wie im Vorjahr. Aufgrund neuer Genehmigungen konnten die Veranstalter von RedBull Polen neue Abschnitte hineinnehmen, die wirklich Extremenduro waren. Schon an den ersten tiefen Sandhängen staute es sich und ich merkte, dass ich mit den Viertakter im Nachteil war.

An CP 6 war so viel Stau, dass ich mein Kühlwasser komplett verloren habe. Zudem hatte meine Batterie keine Leistung mehr und ohne Kickstarter an der SX war somit das Rennen bereits in der ersten Runde beendet.

Jetzt heißt es für das Sea to Sky vorzubereiten, bereits zum fünften Mal starte ich nun in der Türkei. Ziel ist wie im Vorjahr natürlich wieder die Goldmedaille.

 

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Zufrieden beim Melz Exdraehm

Nachdem der SHC Meltewitz im Winter beschlossen hatte seinen Rennmodus umzustellen, hatte ich mich direkt für das Rennen angemeldet. Die Aufteilung in mehrere Klasse und über eine Distanz von 3 Stunden sollte mir mehr entgegen kommen wie nur 1 Runde früher, in der man eh mehr oder weniger im Stau stand. An ein freies fahren war aufgrund der engen Strecke meist nicht zu denken und somit hatte der, der weit vorne starten durfte eh die besten Chancen.

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Ziele in Lichtenberg erreicht

Nach einem Jahr Pause fand am letzten Wochenende wieder die Enduro Challenge Lichtenberg statt. Ich hatte mich mit Marcel Teucher schnell entschieden, dass wir zusammen im Osterzgebirge an den Start gehen wollen. Leider musste Marcel Absagen, da er nach seiner langen Erkrankung noch nicht wieder fit ist.. Als Ersatz ist Denis Krusche eingesprungen mit dem ich immer eine Menge Spaß beim Teamfahren habe. Er hat ungefähr den gleichen Speed und wir sind ein eingespieltes Team.

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