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Dritter im Superenduro Europacup und Finaleinzug beim Wiesel-X

Von unserem jährlichen Trainingslager ging es direkt weiter zum Superenduro Finale nach Albi. Meine Ziele waren dabei hochgesteckt aber dennoch realistisch. Nach dem Lauf in Polen lag ich in Reichweite zum dritten Platz im Superenduro Europacup der Saison 2016 / 2017.

Da weniger Fahrer wie sonst am Startgatter waren, bestand nicht der Druck sich für die Abendläufe qualifizieren zu müssen. Auch der Startplatz war nur bedingt von Bedeutung, da durch den Reverse Grid eh jeder einmal in der ersten Startreihe stand. Somit konzentrierte ich mich aufs kennenlernen der Strecke und austesten was möglich war.
Die beiden Läufe liefen im Rahmen meiner Möglichkeiten auch sehr gut. Konzentriert konnte ich mir die nötigen Punkte holen, die für Platz 3 in der Meisterschaft reichten. Dies ist einer meiner größten Erfolge bisher, Platz 3 in einer Europameisterschaft ist schon etwas ganz Besonderes.

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„Du bist der Fahrer, nicht das Motorrad fährt dich“ -Trainingslager März 2017

2017 ist mein persönliches Jahr der Überzeugung, denn ich habe mich entschieden auf der „2-Takt“ einige Schritte voran zu kommen. Um auch im Superenduro mit der „Zwieback säge“ Fuß zu fassen habe ich noch viele Defizite in meiner Sprungtechnik zu kompensieren. Mit meiner 350 SX-F konnte ich im Vorjahr gute Ergebnisse erzielen und fühle mich nach wie vor auf dem 4-Takt Motorenkonzept sicherer. Es hat eine gleichmäßigere Leistungsentfaltung und verzeiht auch Fehler wie zu viel oder wenig Gas beim Absprung. Die sensible 300er ist da etwas schwieriger. Umso mehr muss ich also diese Sprünge trainieren.

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Falsche Motorradwahl beim Red Bull 111 Megawatt

Ich habe mich auf meinen zweiten Auftritt beim Red Bull 111 Megawatt gefreut. Im Letzten Jahr konnte ich mich in Polen unter den Top40 Fahrern platzieren, ähnlich motiviert habe ich zusammen mit Tina am Freitag die Anreise in den größten Tagebau Europas zurückgelegt. Im Gegensatz zum Vorjahr waren aber nun alle Top Stars aus der Extremenduroscene am Start, dennoch habe ich mir einiges ausgerechnet. Wie im Vorjahr bin ich mit der 350er Motocross gefahren. Im Nachhinein betrachtet war das aber die falsche Wahl.

Schon der Prolog am Samstag war diesmal länger und anspruchsvoller gestaltet. Im ersten Qualidurchgang blieb ich im Endurocrossteil im Stau stecken und verlor deshalb rund eine Minute, trotzdem dachte ich es reicht für die erste Reihe. Der zweite Durchgang war dann aber erheblich schneller. Somit galt es sich doch nochmal in die O‘neal Klamotten zu Schmeißen. Glücklicherweise war ich im zweiten Durchgang auch schneller und ich konnte mit als zweitbester Deutscher Fahrer für die erste Startreihe auf Platz 42 qualifizieren.

Der Start am Sonntag verlief zunächst planmäßig. Am Ende des langen Crossteils stürzte ich aber und fiel ans Ende der ersten Startgruppe zurück. Zusammen mit meinen Teamkollegen Marcel Teucher startete ich dann die Aufholjagd, er war in einen Startcrash verwickelt.

Schnell merkte ich aber, dass die Strecke anders war wie im Vorjahr. Aufgrund neuer Genehmigungen konnten die Veranstalter von RedBull Polen neue Abschnitte hineinnehmen, die wirklich Extremenduro waren. Schon an den ersten tiefen Sandhängen staute es sich und ich merkte, dass ich mit den Viertakter im Nachteil war.

An CP 6 war so viel Stau, dass ich mein Kühlwasser komplett verloren habe. Zudem hatte meine Batterie keine Leistung mehr und ohne Kickstarter an der SX war somit das Rennen bereits in der ersten Runde beendet.

Jetzt heißt es für das Sea to Sky vorzubereiten, bereits zum fünften Mal starte ich nun in der Türkei. Ziel ist wie im Vorjahr natürlich wieder die Goldmedaille.

 

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