Albi1

Dritter im Superenduro Europacup und Finaleinzug beim Wiesel-X

Von unserem jährlichen Trainingslager ging es direkt weiter zum Superenduro Finale nach Albi. Meine Ziele waren dabei hochgesteckt aber dennoch realistisch. Nach dem Lauf in Polen lag ich in Reichweite zum dritten Platz im Superenduro Europacup der Saison 2016 / 2017.

Da weniger Fahrer wie sonst am Startgatter waren, bestand nicht der Druck sich für die Abendläufe qualifizieren zu müssen. Auch der Startplatz war nur bedingt von Bedeutung, da durch den Reverse Grid eh jeder einmal in der ersten Startreihe stand. Somit konzentrierte ich mich aufs kennenlernen der Strecke und austesten was möglich war.
Die beiden Läufe liefen im Rahmen meiner Möglichkeiten auch sehr gut. Konzentriert konnte ich mir die nötigen Punkte holen, die für Platz 3 in der Meisterschaft reichten. Dies ist einer meiner größten Erfolge bisher, Platz 3 in einer Europameisterschaft ist schon etwas ganz Besonderes.

Am 1. April ging es direkt in Frankenberg mit dem Wiesel-X weiter. 2013 war ich dort das letzte Mal am Start. Das Rennen wurde in diesem Jahr aufgewertet und zählte zur neuen WorldHardEnduroSeries. Zum Organisationsteam gehörte auch mein Kumpel Denis Günther, der für das Event maßgeblich verantwortlich war. Er schaffte es sogar Fahrer aus 9 Ländern nach Flöha zu holen.

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Los ging es mit einem Superenduro Prolog wo ich mich mit Platz 17 von 97 Fahrern sehr gut qualifizierte. Dies bedeutete einen Start im zweiten Gruppenrennen über 1 Stunde. Die Strecke machte mir Spaß und ich konnte mit Platz 7 ins Finale der besten 30 Fahrer einziehen. Dort kamen einige neue Hindernisse hinzu die den Titel Extremenduro gerecht wurden.
Leider machte ich zu Beginn einige Fehler, die mich etwas zurückwarfen und mir die Kraft und Lust raubten. Mein Ziel war aber im starken Fahrerfeld der Einzug ins Finale und das habe ich geschafft.

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Weiter geht es Mitte Mai mit einem normalen Enduro bei der Enduro Challenge Lichtenberg, danach geht es Ende Mai direkt weiter zum Extreme Lagares nach Portugal.